Schließung kleiner Grundschulen fatales Zukunftssignal

Aus wirtschaftlichen Gründen werden einerseits kleine Grundschulen geschlossen, während andererseits Milliardenbeträge bereitgestellt werden, um den sog. „Flüchtlingen“ ein Rundum-Sorglos-Paket anbieten zu können.

Dieses ist nicht nur ein fatales Zukunftssignal für junge Familien, sondern ist zugleich ein weiteres Indiz für die Benachteiligung Einheimischer gegenüber den Asylwerbern. Beklagenswert daran ist, dass es die Jüngsten trifft, die für den Fortbestand und die Zukunft Deutschlands stehen. Landauf landab gehen viele kleine Gemeinden dazu über, ihre Grundschulen aus wirtschaftlichen Gründen zu schließen. Sie senden damit ein fatales Signal vornehmlich an junge Familien, wenn die Sparpolitik der zweifellos meist klammen Gemeinden auf dem Rücken der jüngsten Schüler ausgetragen wird.

Die Schließung der Schulen ist kein Experiment, das bei Nicht-Gelingen wieder rückgängig gemacht werden kann,. Auf den Dörfern wird irgendwann das Licht ausgehen, wenn die Gemeinden nicht durch funktionierende Strukturen gestärkt werden. Junge Familien werden sich nicht für eine Gemeinde ohne Grundschule entscheiden. Für ein lebendiges Dorf-/Gemeindeleben sind aber gerade junge Familien unerlässlich. Außerdem bieten kleine Grundschulen die Möglichkeit kleiner Klassen, in denen die Schüler individuell betreut werden können. Das 470 Seelen-Dorf Heckenbeck im Landkreis Northeim ist ein positives Beispiel für das Gelingen eines aktiven und intakten Dorflebens unter anderem auch wegen seiner Schule, die als „Freie Schule Heckenbeck“ weit über die Dorfgrenzen hinweg bekannt und vor allem sehr gut besucht ist. Junge Familien zieht es unter anderem wegen dieser Schule in das kleine Dorf. Um die Gebäude optimal zu nutzen müssen auch neue Wege gegangen werden. Bringen die örtlichen Vereine ihre Angebote am Nachmittag in die Schulen, könnte das Synergieeffekte schaffen, die einen Standort für junge Familien attraktiv machen. Es darf nicht sein, dass kleine Gemeinden abgehängt werden, weil die Qualität des Unterrichts und die Lebensqualität in den einzelnen Kommunen nicht angemessen berücksichtigt werden. Wenn wir den ländlichen Raum stärken wollen, müssen wir die kleinen Schulen erhalten. Mit dem richtigen Konzept und mutigen Ideen ist das, wie das erwähnte Beispiel zeigt, möglich.

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Thlmann