Welche Ideologie vertritt eigentlich die AFD?

Björn Höcke, Landesvorsitzender der AFD Thüringen, hielt kürzlich eine bedeutsame Rede. Was bei vielen hängen geblieben ist war seine Feststellung, dass Deutschland das einzige Land der Welt ist, welches sich ein „Denkmal der Schande“ mitten ins Herz seiner Hauptstadt pflanzt. Jedem denkenden Menschen ist klar, wie er das gemeint hat.  Aber was ist mit dem Vorstand der AFD?  Können die da nicht denken? Offensichtlich tun sich einige zumindest etwas schwer damit, denn sie haben Herrn Höcke posthum das Wort im Munde herumgedreht und ihn als „Belastung“ für die Partei bezeichnet. Mehr noch, sie strebten ein Parteiausschlussverfahren gegen  einen Mann an, der lediglich Fakten ausgesprochen hat.

Nun sieht es aber so aus, als gäbe es im AFD-Vorstand doch noch das eine oder andere Mitglied, das sich geweigert hat, seinen Verstand an der Tür abzugeben und stattdessen darauf bestand, selbst zu denken. Wie auch immer, jedenfalls wurde das Ansinnen speziell von Frau Petry abgebügelt und Herr Höcke darf bleiben.

Dieser Vorgang zeigt einmal mehr, welche Gesinnung man bei der AFD finden kann. Jemand, der nicht den Vorgaben des Systems entspricht und unbequeme Wahrheiten an- und ausspricht, fliegt nach Möglichkeit raus. Jemand, der vermeintliche Tabuthemen aufgreift, hat in der systemkonformen und vermutlich  -gesteuerten AFD nichts zu suchen. Bleibt die Frage, ob Herr Höcke, der ohne Zweifel unbequem bleiben wird, sich weiterhin einer Partei zugehörig und verbunden fühlt, in der er nur noch geduldet ist und von der er  Ordnungsmaßnamen zu erwarten hat. Interessant ist auch die Frage, wie die Zukunft  der Deutschen aussehen mag, sollte die AFD nach der Wahl mitregieren können. Da kommen wohl düstere Zeiten auf uns zu, wenn es neben vielen anderen unantastbaren Themen vermieden wird, die Geschichte Deutschlands sachlich aufzuarbeiten.

Na dann: Gute Nacht Deutschland!

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Thlmann