Bundesligavereine sollen sich an Kosten für die Polizei beteiligen!

Soll man sich freuen, dass das Bundesland Bremen den Anfang gemacht hat, seinen Bundesligaverein an den Kosten für Polizeieinsätze bei Fußballspielen zu beteiligen? Auch NRW hat inzwischen bereits Überlegungen, die zumindest in diese Richtung zielen.

Der DFB reagierte sofort empfindlich und nahm der Stadt Bremen dafür das Länderspiel am 14. November weg und vergab es nach Nürnberg.

Vom Berliner Senat braucht der DFB übrigens in dieser Richtung nichts zu befürchten, Innensenator Henkel (CDU) äußerte sich bereits dahingehend – müsste er doch sonst den Groll des DFB fürchten und die Wegnahme des Pokalfinales.

Wir Konservativen sind der Auffassung: Wenn die Vereine so mit Geld umherwerfen, viele Verantwortliche sich großzügig selbst versorgen, sollte es selbstverständlich sein, dass über ein bestimmtes Polizeiaufgebot hinausgehende Anzahl an Einsatzkräften von den Vereinen selbst bezahlt wird. Die Folge davon wäre freilich eine Erhöhung der Eintrittspreise, eine Verteuerung der Fanartikel und damit eine Kostenabwälzung auf die Zuschauer…Spielergehälter von ca. 800.000 Euro pro Monat sind ja inzwischen keine Seltenheit mehr – da bleibt kein Geld mehr über für die Beamten, die diese ganze Unternehmung schützen müssen, damit die Nutznießer ihr “schwer verdientes Geld“ in Sicherheit nach Hause tragen können.

Wann wacht der Zuschauer auf und durchschaut dieses miese Spiel!

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Thlmann