So wie deutsche Politiker, so auch deutsche Großkonzerne. Verlogen, gierig und verachtenswert!

Aber auch unsere Finanzbehörde kann sich da gern mit einreihen, denn diese geht konform mit ihrem Minister, welcher es unterstützt, dass sich die Schweizer-Steuerbetrüger mit Kleingeld freikaufen können, während dem kleinen Mann immer mehr in die Tasche gegriffen wird. Aber klar, einer muss ja für unsere diktatorischen Volksverräter aufkommen!

Um was geht es hier eigentlich? Nicht um was, sondern um wen. Es geht um den Abwrackkönig, welcher die Steuergeschenke der mathematiklosen Kanzlerin, mit vollen Händen entgegengenommen hat und nun Steuerschlupflöcher findet, damit er keine Steuern bezahlen muss. Nehmen ja, geben nein! Das kann der dumme deutsche Michel tun. Die ersten 3 Plätze der Abwrackpremiengewinner gehen an den VW-Konzern, der mit Golf und Jetta auf 10,5% der Prämie und somit auf Platz 1 kommt. Platz zwei geht an den Skoda Fabia aus gleichem Hause mit 4,6% und den Dritten belegt der Polo mit 4,3%. Der VW-Konzern, welche Porsche nun 2 Jahre früher übernimmt als geplant, nutzt ein steuerliches Schlupfloch und damit dieses Loch nicht sonderlich begutachtet wird, verspricht er der Finanzbehörde etwas Kleingeld. Gute 100 Millionen Euro sollen es sein. Erst sollte Porsche 2011 übernommen werden, aber dann stellte man fest, dass man bei einer Übernahme vor dem zweiten Halbjahr 2014, durch die ehemalige Konzernehe VW-Porsche, ca. 1,5 Milliarden Steuern hätte zahlen müssen und verschob die Übernahme. Doch nun kann es schneller gehen, da man sich mit der Finanzbehörde geeinigt hat. Eine Abstimmung mit Steuerbeamten in Baden-Württemberg, Niedersachsen und Berlin ergab: Statt als Umwandlung kann die Übernahme auch als Restrukturierung eingestuft werden. Die stillen Reserven der Unternehmen müssen demnach nicht zwingend aufgedeckt werden, steuerliche Belastungen "könnten vermieden werden", heißt es in einer Rechtsauskunft der Stuttgarter Steuerbehörden. Völlig leer soll das Finanzamt aber nicht ausgehen: Volkswagen stellte einen dreistelligen Millionen-Betrag in Aussicht.

Sicher, nach 2014 wären auch weniger Steuern angefallen als 1,5 Milliarden, aber bis dahin hätte der Konzern etwa 320 Millionen weniger Gewinn erwirtschaftet. Also, die stillen Reserven und zusätzlich 320 Millionen bleiben unangetastet. Da freut sich doch jeder Mittelständler, wenn er diese Gaunereien liest!

Apropos Gauner, ist das Land Niedersachsen nicht am VW-Konzern beteiligt? Das nenne ich mal "Griechische Politik"! Wo für den Kleinen die Gerechtigkeit aufhört, dort fängt sie für die Großen an!

Mein Tipp für Steuersparer. Einfach nach dem VW-Steuerspar-Modell eine Aktie an sich selbst verkaufen! Mal sehen was Ihr Finanzbeamter dazu sagt, während die Handschellen klicken!

Michael Uhlig
Landesvorsitzender Hamburg

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