Friedensnobelpreis für die EU - Und als Nächstes bekommen die Chinesen den Wanderpokal für Demokratie?

Ja, der Grat zwischen Schönreden und Realitätsverlust ist sehr schmal und dieser wird weltweit immer öfter überschritten. So werden zwangsläufig immer mehr Nichtschwimmer zu Bademeistern und Böcke zu Gärtnern gemacht. Aber wundern muss man sich darüber nicht, denn die Macher der Bademeister und Gärtner, sind in der Realität leider auch nur nichtschwimmende Böcke.

Presseschau zum Friedensnobelpreis
"Gewürdigt und ermutigt"
Es war eine weitgehend nachvollziehbare Entscheidung des Osloer Komitees, den Friedensnobelpreis an die EU zu vergeben. Darin sind sich heute auch die Kommentatoren der meisten Zeitungen einig.

Die“ Süddeutsche“ schreibt: "Nein, nicht alles ist gut in Europa". "Aber es ist sehr vieles sehr viel besser als jemals zuvor. Und deswegen ist die Entscheidung des Nobelpreiskomitees richtig. Die Europäische Union hat Frieden befördert und ist selbst ein Symbol für eine bessere, gedeihlichere Art des Zusammenlebens…

Unser Kommentar: Sehr Vieles sehr viel besser als jemals zuvor?
Ich habe in Europa noch nie so viele gewaltbereite Proteste erlebt wie in dieser EU. Noch nie mussten nach dem zweiten Weltkrieg die Menschen mit Gewalt ihr Hab und Gut gegen den Staat verteidigen.

Europa heute:

Spanien und Griechenland: In Athen und Madrid kommt es zu schweren Krawallen. Viele Verletzte und Festnahmen. Während des Besuches der Kanzlerin Merkel in Spanien, wurde sie bei Protesten auf Plakaten mit Hakenkreuz gezeigt. Griechische Zeitungen zeigen Kanzlerin Merkel in Nazi-Uniform! Ein griechisches Magazin wirft Bundeskanzlerin Angela Merkel "Völkermord" an den Griechen vor. Die Zeitschrift "Crash" bildet die Kanzlerin in Handschellen und mit Fußfesseln auf dem Titel ihrer aktuellen Ausgabe ab. "Stellt sie vor Gericht wegen Völkermordes an den Griechen", heißt die Schlagzeile. Während der EU-Gipfel tagt, gehen in Griechenland die Leute gegen die EU-Politik auf die Straße. Ein Streik legte das ganze Land lahm und in Athen kam es zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei.

Portugal: Eine Million Menschen zum Generalstreik. Die Proteste müssten sich "radikalisieren", denn Coelho sei nur eine Marionette der Troika aus Europäischer Zentralbank (EZB), EU Kommission und Internationalem Währungsfonds (IWF). Die Troika "bläht eine soziale Blase auf, die kurz vor dem Platzen" sei. Ohne sich um die sozialen Belange der Bevölkerung zu scheren, seien "ihnen alle Mittel recht, um Banker und Reiche noch reicher zu machen", meinen die Empörten Portugiesen. Dass sich eine revolutionäre Stimmung entwickelt, wird dadurch deutlich, dass der Protest breiter kaum sein könnte. Auch Gewerkschaften von drei Polizeieinheiten nahmen an den Protesten teil. Militärs machen ihren Unmut sehr deutlich. Der Offiziersverband stellte heraus, dass man sich, "wie es uns die Verfassung vorschreibt, niemals als Repressionsinstrument gegen unsere Mitbürger" instrumentalisieren lasse. Man habe "geschworen, sie zu verteidigen".

Deutschland: Bei einem kurdischen Kulturfestival in Mannheim am 8. September, wurden bei Krawallen 80 Polizisten verletzt. Die Beamten hatten auf Bitten des Sicherheitspersonals des Veranstalters versucht, einem Jungen eine verbotene Fahne abzunehmen. Daraufhin hatten zahlreiche Teilnehmer des Festes sie attackiert. Die Krawalle zogen sich über Stunden hin. Zu dem Fest waren 40 000 Kurden aus ganz Europa nach Mannheim gekommen.

Frankreich: Kämpfe nordafrikanischer Ausländer in der französischen Hafenstadt Marseille, wo von den Migranten auf den Straßen Maschinenpistolen eingesetzt wurden und man erwog, die Armee in die Stadt zu schicken.

England: Es scheinen überwiegend schwarze und sehr junge Jugendliche zu sein, die in London und einigen anderen Städten in den ärmeren Stadtvierteln und darüber hinaus geplündert und zerstört haben, was sie nur konnten. Der Auslöser für diese Krawalle war offensichtlich nebensächlich. Beteiligt sind tausende von Jugendlichen, die sich, so scheint es, über Handys koordinieren und die ihre Plünderungs- und Zerstörungszüge auch auf einige wohlhabendere Bezirke ausgedehnt haben.

"Merkel ist die größte Bedrohung für die Welt"
Das britische Magazin "NewStatesman" zeigt die Kanzlerin als Terminator und beschreibt sie als gefährlichsten Staatslenker Europas. Tenor: Die Kanzlerin schaut tatenlos zu, wie Athen brennt.


Weiter mit der Presseschau:
Die "Leipziger Volkszeitung" schreibt: "Wenn das Nobelkomitee mit der Verleihung des Preises zum jetzigen Zeitpunkt eine Botschaft verbinden wollte, dann kann es nur diese sein: Ihr Europäer in den Mitgliedsstaaten und in den Staaten auf der Anwärterliste, ihr dürft nicht nachlassen mit dem großen Einigungswerk. Auch nicht unter dem Eindruck einer schweren Krise…

Unser Kommentar: Der Schmierfink der Leipziger sollte sein Hirn benutzen, sofern er eines hat und seinen geistigen Schwachsinn für sich behalten. Mit Hirn würde er sehen, dass es kein Eindruck einer schweren Krise, sondern die schwere Krise, Realität ist!

Die "Frankfurter Rundschau" schreibt: Ist die EU nun in der Pflicht: "Von Werten wie Frieden und Demokratie sprach das Nobelkomitee in seiner Begründung. Das Friedensprojekt Europa ist weitgehend vollendet. Bleibt, die Demokratie voranzubringen. Das bedeutet: mehr Rechte für das Europäische Parlament und stärkere politische Zusammenarbeit der Staaten…

Unser Kommentar: Das Friedensprojekt weitgehend vollendet? Also wenn sich alle Bürger den Schädel eingeschlagen haben??? Oder wenn alle verhungert sind, weil die Diktatoren der EU ihnen alles genommen haben? Was ich mich jedoch frage: wo ist dieser „Reporter“ zur Schule gegangen? Vielleicht in der „MerkelSchäuble-Verdummungsuniversität„? Demokratie heißt Mitbestimmung des Volkes, nicht mehr Rechte für ein Parlament. Das wiederum nennt man DIKTATUR!

Die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ schreibt: Die Auszeichnung der EU hat auch für den Rest der Welt Bedeutung, Sie ist ein Fingerzeig für Regionen wie den Nahen Osten oder den Pazifik, wo politische Führer unterwegs sind, die auch im 21. Jahrhundert allen Ernstes einen veritablen Krieg zwischen Nationen als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln für zulässig halten und einkalkulieren…

Unser Kommentar: Und in Deutschland und der EU sind im 21. Jahrhundert allen Ernstes Führer unterwegs, welche sich mit Führern und Diktatoren aus vergangenen Zeiten messen können und deren Politik als Fortsetzung sehen, wobei sie Bürgerkriege einkalkulieren.


Die Preisverleiher aus Oslo (Norwegen, also einem Nicht-EU-Land) haben aber eines bewiesen, sie haben Humor!

Unsere Volksverräter und EU-Diktatoren können sich ein weiteres Mal selbst feiern, was mich persönlich an die Zeit der DDR erinnert, wo man auch das Volk für dumm verkaufen wollte. Und da ich das Ende der DDR kenne, gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass es dieser selbstverherrlichenden EU am Ende ebenso ergeht.

Michael Uhlig
Landesvorsitzender Hamburg
DeutscheKonservative

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